Lösungen mit Poliberatio
dem digitalen Moderationsassistent für partizipative Entscheidungsprozessen
Gebaut für partizipative
Entscheidungsfindung
Öffentliche Institutionen
Unternehmen und Vereine
Schulen
Für Mitwirkungsverfahren, die das kreative Potenzial von Diversität und unterschiedlichen Weltansichten konstruktiv nutzt, um effektive, legitime und breit abgestützte Lösungen zu finden.
Für strategische oder operative Entscheidungen mit höherer Akzeptanz im Team oder der Belegschaft, weil auch gegensätzliche Positionen im Team sichtbar gemacht und eingebunden werden statt informell weiterzuschwelen.
Für Schulparlamente und partizipative Schulentwicklung oder im Unterricht.
Aus vielen Meinungen
entsteht eine Lösung
Die digitale Plattform Poliberatio führt die Organisator:innen durch den gesamten Prozess, von der Definition der Leitfrage bis zur Präsentation der finalen Lösung.
Während der Vorbereitung definieren die Organisator:innen die thematische Leitfrage und entwickeld den Fragebogen.
Teilnehmer:innen füllen thematischen Fragebogen aus und der eigens dafür entwickelte Algorithmus berechnet individuelle Meinungsprofile.
Erstgruppen mit gegensätzlichen Positionen werden gebildet.
In der ersten Gruppe erarbeiten die Teilnehmer:innen im konstruktiven Dialog einen ersten tragfähigen Lösungsvorschlag.
Dabei überwinden sie kategorisches Denken, entdecken Nuancen und finden Überschneidungen bei ihren Meinungen.
Der erste Lösungsvorschlag wird von jeder Gruppe schriftlich festgehalten.
Die Teilnehmer:innen begeben sich in neue Gruppen, sodass in jeder Gruppe mindestens ein:e Repräsentant:in aus jeder Erstgruppe anwesend ist.
In der Zweitgruppe werden die erarbeiteten Lösungen aus den Erstgruppen abgeglichen, Überschneidungen identifiziert und ein finaler Lösungsvorschlag ausgearbeitet.
Die Zweitgruppen reichen über Poliberatio die Finallösungen über Poliberatio ein und präsentieren sie im Plenum.
Über Poliberatio stimmen die Teilnehmer:innen über die finalen Lösungsvorschläge ab.
Poliberatio identifiziert den Lösungsvorschlag mit der grössten Zustimmung in der Gruppe.
Ein finaler Lösungsvorschlag liegt vor. Dieser kann von Entscheidungsträger:innen in die strategischen Prozesse der Gruppe, Organisation oder Schulklasse einfliessen lassen.
Das kreative Potenzial von Dialog
Legitimität
Zu umstrittenen oder polarisierenden Themen nutzt du das kreative Potenzial von Dialog und wandelst es in Lösungen mit breiter Unterstützung um.
Effektivität
Durch den Einbezug der Vielfalt von Weltansichten und Meinungen in deiner Gruppe oder Organisation erweiterst du Entscheidungsoptionen und erhöhst die Effektivität deiner Lösungen.
Transparenz
Weg von hierarchischen Strukturen, hin zu partizipativen Entscheidungen. Durch Poliberatio gewinnt deine Gruppe oder Organisation Vertrauen in die erarbeiteten Lösungen.
Poliberatio im Test
Was war die Ausgangslage?
Die Finanzierung des Schweizer Militärs war im Dezember 2024 politisch stark umstritten. Am 10. Dezember 2024 brachten Deliberatio und Vimentis Jungpolitiker:innen und Student:innen im SQUARE der Universität St. Gallen zusammen, um trotz gegensätzlicher Positionen einen tragfähigen Vorschlag zu erarbeiten – nicht durch Abstimmung, sondern durch strukturierten Dialog.
Wie funktionierte der Prozess?
Der Event hat Student:innen der Universität St.Gallen, regionale Jungpolitiker:innen und Interessierte aus der Zivilgesellschaft an einem Abend Zusammengebracht. Der Deliberatio-Algorithmus setzte die Teilnehmenden gezielt in Gruppen mit möglichst diversen Meinungen zusammen. In einem zweistufigen Dialogformat erarbeiteten diese Gruppen sachlich drei Lösungsvorschläge. Leitfäden und Moderation hielten die Diskussion lösungsorientiert statt emotional.
War der Prozess erfolgreich?
Ja: In der abschliessenden Abstimmung auf der Deliberatio-Plattform erhielten alle drei Vorschläge mindestens 83% Zustimmung – eine breitere Legitimation, als repräsentativ-demokratische Verfahren typischerweise erreichen, da Teilnehmer:innen nicht nur passiv abstimmen, sondern aktiv am Erarbeitungsprozess mitwirkten.
Wie wurde der Prozess von den Teilnehmenden erlebt?
Rückmeldungen deuteten darauf hin, dass der Dialog trotz der Kontroverse als sachlich und konstruktiv empfunden wurde. Besonders die Durchmischung unterschiedlicher politischer Positionen wurde geschätzt, da sie direkten Austausch mit sonst selten erreichten Gegenpositionen ermöglichte.